Dax wegen neuer Omikron-Angst niedriger erwartet

Wegen der wieder aufgeflammten Furcht vor einem Rückschlag für die Weltwirtschaft wird der Dax (DB1) Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Dienstag niedriger starten. Zum Wochenbeginn hatte sich der deutsche Leitindex nach dem Ausverkauf vom Freitag wieder stabilisiert und war 0,2 Prozent fester mit 15.280,86 Punkten aus dem Handel gegangen.

Nervös macht Börsianer vor allem ein Zeitungsinterview des Chefs des Impfstoff-Herstellers Moderna (MRNA). Stephane Bancel zufolge sind die aktuellen Vakzine weniger wirksam gegen die neue Mutation des Erregers Covid-19. Die Spitzen von Bund und Ländern wollen im Tagesverlauf über die Pandemie-Bekämpfung beraten.

Angesichts der Virus-Sorgen treten die Inflationserwartungen in den Hintergrund. Nach den Inflationszahlen in Deutschland stehen die Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise in der Euro-Zone an. Hohe Preise für Tanken und Heizen trieben die deutsche Inflationsrate im November erstmals seit fast 30 Jahren über die Marke von fünf Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht damit den Höhepunkt erreicht.

Schlusskurse europäischer Indizes am vorangegangenen Handelstag

Stand

Dax (DB1)

15.280,86

Dax-Future (FDXc1)

15.035,00

EuroStoxx50 (.STOXX50E)

4.109,51

EuroStoxx50-Future (STXEc1)

4.037,50

Schlusskurse der US-Indizes am vorangegangenen Handelstag

Stand

Veränderung

Dow Jones (DJI)

35.135,94

+0,7 Prozent

Nasdaq (IXIC)

15.782,83

+1,9 Prozent

S&P 500 (SPX)

4.655,27

+1,3 Prozent

Asiatische Indizes am Dienstag

Stand

Veränderung

Nikkei (NI225)

27.821,76

-1,6 Prozent

Shanghai (000001)

3.550,99

-0,3 Prozent

Hang Seng (HSI)

23.188,95

-2,8 Prozent

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