Dobrindt kritisiert Wissing-Ratschlag für Reiseverzicht an Weihnachten

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

13.00 Uhr - CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Empfehlung des designierten Verkehrsministers Volker Wissing kritisiert, an Weihnachten möglichst zu Hause zu bleiben. "Es gibt kein Ausreiseverbot aus Deutschland, auch kein Reiseverbot innerhalb Deutschlands in den Weihnachtsferien", sagt Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen". "Natürlich sind Reisen möglich, und natürlich unter Beachtung der Coronaregeln." Es verwundere ihn, wenn Wissing als Kritiker der bisherigen Corona-Regeln jetzt offensichtlich an neue umfangreiche Reisebeschränkungen denke. FDP-Generalsekretär Wissing hatte der "Bild am Sonntag" gesagt: "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen."

10.50 Uhr - In Australien hat die Arzneimittelbehörde den Corona-Impfstoff von Biontech (BNTX) und Pfizer (PFE) nun auch für Kinder von fünf bis elf Jahren zugelassen. Die Impfungen in dieser Altersgruppe können somit am 10. Januar beginnen, wie Gesundheitsminister Greg Hunt mitteilt. Nach anfänglichen Verzögerungen wurde Australien schnell zu einem der Länder mit der höchsten Impfquote weltweit: Fast 88 Prozent der Australier über 16 Jahren sind bereits zweimal geimpft.

04.15 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 42.055 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 2346 Fälle weniger als am Sonntag vor einer Woche, als 44.401 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 439,2 von 442,7 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 94 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 103.040. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 6,1 Millionen Corona-Tests positiv aus.

04.00 Uhr - Die Grüne-Jugend-Sprecherin Sarah-Lee Heinrich drängt die Ampelkoalition, sich für eine Freigabe der Corona-Impfstoff-Patente einzusetzen. Angesichts des Auftretens der Corona-Virus-Mutation Omikron sei dies wichtiger als die Profitinteressen weniger Unternehmen, sagt sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland einem Vorabbericht zufolge. Über 100 Staaten, darunter die USA, plädierten für diesen Weg. "Es wird Zeit, dass Deutschland und die EU die Blockadehaltung beenden und den Weg für eine global gerechte Pandemiebekämpfung freimachen."

02.55 Uhr - Nach Einschätzung des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen sind Impfgegner und Boykotteure von Schutzmaßnahmen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagt Röttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht bezeichnete Röttgen als rechtlich haltbar.

01.49 Uhr - Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) empfiehlt den Deutschen an Weihnachten auf Reisen zu verzichten. "Der Winter 2021 wird dramatischer als der Winter 2020," sagt er der "Bild am Sonntag". "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen." Zudem prüfe man alle Mittel im Rahmen der Verfassung, um der Pandemie schnellstmöglich Einhalt zu gebieten, inklusive einer Impfpflicht.

00.05 Uhr - 63 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, wollen das auch in Zukunft nicht nachholen. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die "Bild am Sonntag" hervor. 20 Prozent gaben an, sich noch impfen lassen zu wollen, 17 Prozent antworteten mit "weiß nicht/ keine Angabe".

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